Auswärts gegen Schongau




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Auswärts gegen Schongau

Beitragvon Eddie the Eagle » Mo 16. Jan 2012, 20:29

Hier der Spielbericht von den "Mammuts":

"EA Schongau – EV Lindau 3 : 6 (1 : 1 / 2 : 2 / 0 : 3)

Wie soll man nach so einem Spiel einen Bericht schreiben? Vielleicht sollte man es konsequente Schiedsrichterleistung nennen, die zur Niederlage der EAS führten. Konsequent muss ja nicht positiv sein. WIKIPEDIA schreibt: „Umgangssprachlich beschreibt „konsequent“ u. a. die Zielstrebigkeit des Handelns einer Person, ein gegenteiliges Verhaltensmuster würde dann „inkonsequent“ genannt, etwa, wenn eine angekündigte Handlung unterlassen wird.“ Wenn also einer der „Unparteiischen“ beim Eintreffen im Stadion eine Niederlage der EA Schongau prophezeit, dann hat durchaus konsequent daran gearbeitet. Wer es nicht gesehen hat, der wird es kaum glauben – vielleicht sollte die EAS die Spiele doch wieder filmen und diese dann auch ins Netz stellen!  
Die Mammuts kamen gut ins Spiel und legten in der 3. Minute das 1 : 0 vor. Beim Tor von Michael Wandschura sah Lindaus Abwehr reichlich alt aus. Und die EAS blieb weiter am Drücker, bis in die 5. Minute. Schongau spielte in Unterzahl – ein Lindauer Spieler wurde in der Verteidigungszone in die Bande gecheckt – der Schiedsrichter zeigt keine Strafe an, unterbricht die Partie allerdings, weil der Spieler liegen bleibt. Und jetzt das Unbegreifliche – keiner der Schiedsrichter hatte etwas gesehen (wie gesagt keine Strafe war angezeigt), aber irgendetwas muss ja gewesen sein – ach ja, sagen wir einmal „Stockendenstoß“ und welcher der anwesenden Spieler könnte der EAS am meisten fehlen – nehmen wir einmal den Kontingentspieler (Julius Sinkovic). Der war zwar gar nicht in der Nähe des Geschehens – aber Schiedsrichter müssen sich ja nicht erklären oder verantworten – ihre Entscheidungen sind Gesetz.
3-5 Unterzahl – die Gäste durften ausgleichen und die EAS blieb weiter in Unterzahl. Insgesamt bis zur 12. Minute -  lange sogar in 3-5. Jedoch die Mannschaft arbeitete großartig, kämpfte um jeden Zentimeter und ging mit dem 1 : 1 in die Kabine – trotz 31 : 4 Strafminuten.
In Überzahl durften die Mammuts den zweiten Abschnitt beginnen und kurz vor Ablauf der Strafe hatte das gute Powerplay Erfolg. Nach Vorarbeit von Benjamin Röhling (der für Julius Sinkovic auf die Centerposition im ersten Block gerückt war) und Matthias Brahmer vollendete Markus Schneider zur erneuten Führung der Mammuts (21.).
Und die EAS setzte noch eins drauf – vom Bully weg stürmten die erneut aufs Lindauer Tor und Bastian Grundner traf nach Pass von Marius Klein zum 3 : 1 - nur 8 Sekunden später. Die Profitruppe vom Bodensee war jetzt arg am Schwimmen, die Schongauer wirbelten sie trotz der Ausfälle gewaltig durcheinander – das 4 : 1 lag mehrmals in der Luft. Selbst in Unterzahl hatte die EAS weitere gute Möglichkeiten. Allerdings machte sich auch ein Kräfteverschleiß deutlich. Nachdem auch noch Verteidiger Michael Hübl verletzt schon im ersten Drittel passen musste, bekamen die 4 verbleibenden Defensivkräfte wenig Regenerationszeit. So geschahen am Ende des Mittelabschnitts Fehler, die ein erfahrenes Team wie Lindau eben nutzt. In der 35. Minute brachte Mike Dolezal die Gäste auf 3 : 2 heran und kurz vor der Pause traf Kyle Doyle zum 3 : 3 Ausgleich.
Im Schlussdrittel hatte die EAS durchaus Chancen erneut in Führung zu gehen, doch der Schwung aus dem Mittelabschnitt war dahin. Auf der einen Seite eine Chance vergeben, musste die EAS im Gegenzug das 3 : 4 hinnehmen (48.). Zwei Bankstrafen gegen die EAS (Siehe „Konsequent“) doch die EAS blieb dran. In der 57. Minute hatten die Gäste Glück – war die Scheibe vielleicht doch vollständig über der Linie des Lindauer Tors (hier gibt es unterschiedliche Aussagen), der EVL machte es besser. Im Gegenzug schoß Kyle Doyle aufs Schongauer Tor – Max Bergmann hatte die Scheibe, doch der clevere Stürmer jubelten einfach – mit Erfolg. Die Schiedsrichter die erst auf Höhe der Mittellinie standen entschieden auf Tor (!) – 3 : 5 in der 58. Minute. Jetzt war die Partie entschieden. Dass man in der 59. Minute noch den Konter zum 3 : 6 hinnehmen musste, spielte keine Rolle mehr. 27 Sekunden vor Schluss gab es noch 4 Strafminuten gegen einen Lindauer Spieler (das ist das, was man „Ausgleich der Bilanz“ nennt – so dass das Strafkonto nicht so einseitig aussieht). Mit dem Spielende gab es dann noch je 10 Minuten für Markus Schneider und Bastian Grundner (man kann den berechtigten Kommentar nachvollziehen).
In der Pressekonferenz war die Schiedsrichterleistung natürlich ebenfalls Thema. Während Lindaus neuer Trainer Martin Masak schmunzelte, als er sagte, er dürfe sich nicht beschweren, sagte Schongaus Trainer es durch die Blume „auch Schiedsrichter haben mal einen schlechten Tag“. Von der Leistung seines Teams war er überzeugt. Leider fehlten mit Fabian Sing und Oliver Glöckner erneut wichtige Spieler. Der Ausfall von Sinkovic nach vier Minuten und die Verletzung von Michael Hübl im ersten Abschnitt waren weitere Einschnitte. Jedoch habe man gezeigt, dass man auf dem richtigen Weg sei, es fehle allerdings noch am konsequenten Abschluss, da sei ein routiniertes Team wie Lindau eben kaltschnäuziger.
     
Zuschauer: 250;
Schiedsrichter: HSR: Drazic; LSR: Lohrmann, Wimberger.
Strafen: EAS 19 + 20 (Spieldauer Sinkovic) + 2 x 10 (Schneider, Grundner); EVL 14 Min.
Torfolge: 1. Drittel: 1 : 0 (02:15) Wandschura; 1 : 1 (04:41) Doyle (Pufal / Paul) 5-3. 2. Drittel: 2 : 1 (20:50) Schneider (Brahmer / Röhling) 5-4; 3 : 1 (20:58) Grundner (Klein); 3 : 2 (34:21) Dolezal (Doyle / Paul); 3 : 3 (39:42) Doyle (Kronfoth / Dolezal). 3. Drittel: 3 : 4 (47:42) Kronfoth (Schwarzbart/ Trolda); 3 : 5 (57:00) Doyle (Paul / Prell); 3 : 6 (58:37) Kronfoth (Doyle) 4-5."
Schau'n 'mer mal, dann seh'n 'mer schon
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von Anzeige » Mo 16. Jan 2012, 20:29



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Re: Auswärts gegen Schongau

Beitragvon Yzerman19 » Mo 16. Jan 2012, 20:43

Bericht aus der SZ: http://www.schwaebische.de/region/boden ... 92112.html

Lindau / ec Der EV Lindau zeigt weiter aufsteigende Tendenz. Obwohl mit 1:3 im Rückstand, haben die Islanders am Sonntagabend bei der EA Schongau noch mit 6:3 (1:1, 2:2, 3:0) gewonnen und errangen in den beiden ersten Spielen nach dem Trainerwechsel vier Punkte.

Dabei gerieten die Islanders einmal mehr früh in Rückstand, allerdings mehr als unglücklich. Bereits nach zwei Minuten ging ein Befreiungsschlag nach hinten – sprich ins eigene Tor los, was dafür sorgte, dass die Gäste nur schleppend ins Spiel kamen. Dann nutzten sie aber gleich ihre erste Überzahlmöglichkeit zum Ausgleich. Vorausgegangen war eine Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen den Schongauer Kontingentspieler Julius Sincovic. EVL-Kapitän Mike Dolezal war in Überzahl nach einem harten Zweikampf zu Boden gegangen. Eine Aktion, die die Schiedsrichter als Stockstich des Gegenspielers werteten. Allerdings hatten sie mit Sincovic wohl den falschen Spieler erwischt. Dies erzürnte die Schongauer Spieler und die Mehrzahl der rund 200 Zuschauer – vor allem, da Kyle Doyle die nun doppelte Überzahl zum 1:1 nutzte. Danach versäumten es die teilweise drückend überlegenen Lindauer weiterhin, in Überzahl nachzulegen, sodass es beim Unentschieden blieb.

Kaum in Unterzahl, leisteten sich die Islanders im zweiten Drittel einen erneuten Fehlstart. Markus Schneider brachte die Mammuts erneut in Führung. Schlimmer noch: Vom Bully im Mittelkreis weg ließen die Lindauer Schongau erneut passieren und Bastian Grundner gerade einmal acht Sekunden später das 3:1 erzielen. Allerdings zeigte die sofort genommene Auszeit Wirkung. „Danach war es unser Spiel. Wir sind von Minute zu Minute besser geworden“, sagte Teammanager Sebastian Schwarzbart. Zwar hatte Schongau noch zwei gute Chancen zum 4:1, noch häufiger aber scheiterten die Islanders.

Spät im zweiten Drittel wurden die Lindauer für ihren Druck belohnt. Mike Dolezal schaffte in der 35. Minute überlegt den Anschluss, Doyle mit einer Energieleistung und Schuss in die kurze Ecke 18 Sekunden vor der Pause sogar noch den Ausgleich zum 3:3. Zuvor hatten die Lindauer eine Unterzahl überstanden. „Wir haben mit großem Herz und viel Leidenschaft gespielt. Mehr haben wir nicht verlangt. Dafür hat sich die Mannschaft belohnt“, sagte Schwarzbart.

EVL dreht das Spiel zum Schluss

Im Schlussabschnitt machte der disziplinierter spielende EVL dann die entscheidenden Tore. In der 48. Minute drehten die Gäste das Spiel, als der sehr starke Timo Krohnfoth in vollem Lauf erst einen Gegenspieler und dann den Torhüter umspielte und zur erstmaligen Führung einschoss.

Danach wurde es hektisch: Schongau schaffte es in Überzahl ebensowenig, einen Treffer zu erzielen wie die Islanders. Die konnten drei Minuten vor Schluss das 4:4 verhindern, als sie den Puck von der Linie kratzten. Im Gegenzug wurde bei einer ähnlichen Situation nach Doyles Schuss auf Tor für den EVL entschieden, was die Mammuts allerdings erneut anders sahen. Es folgte eine Schlussphase, in der das Spiel unterbrochen werden musste, da die Heim- Fans Gegenstände auf warfen.

Gut, dass der EVL in dieser Phase eiskalt blieb, obwohl bis zum Ende in Unterzahl agieren mussten. Allerdings entschied Timo Krohnfoth dann in dieser Phase die Partie endgültig für die Islanders. Nach einem Schongauer Pfostenschuss bekam er die Scheibe, verwandelte sein Break in der 59. Minute zum 3:6 und brachte damit den vierten Punkt des Wochenendes unter Dach und Fach.


--> Die Wahrheit wird wohl in der Mitte liegen. Weiß jemand etwas zu berichten?
Yzerman19
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